DRUCKEN

Heimtrainer auf dem Prüfstand

Heimtrainer auf dem PrüfstandWer etwas für seine Gesundheit oder seine Figur tun möchte, kann beispielsweise in einen Crosstrainer oder ein Laufband investieren. Wenig gesundheits-förderlich aber ist es, wenn die erstandenen Fitnessgeräte mit Schadstoffen belastet sind, warnt das Testmagazin „Konsument“. Sechs getestete Geräte weisen unnötig starke Belastungen auf.

Enthalten die Griffe etwa polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder Weichmacher, können diese durch den Schweiß gelöst werden und in den Körper eindringen, so Konsument. Dass eine Belastung durch solche Schadstoffe keine Seltenheit ist, zeigt ein Test, der in der April-Ausgabe des Magazins Konsument veröffentlicht wurde. Die Hälfte der zwölf getesteten Fitnessgeräte - Crosstrainer und Laufbänder - ist deutlich mit Schadstoffen belastet - zwei davon sogar sehr stark, wodurch letztlich nur ein „nicht zufrieden stellend“ vergeben werden konnte.

PAK

Bei einem Crosstrainer fanden die Tester in den Griffen eine hohe Dosis PAK. Viele dieser Stoffe gelten als krebserzeugend, fruchtschädigend und erbgutverändernd. Werden diese durch Schweiß gelöst, können sie in den menschlichen Organismus gelangen. Bei einem Laufband desselben Herstellers fanden sich ebenfalls PAK - wenn auch nur in den mitgelieferten Hanteln.

Schadstoffe

Drei getestete Laufbänder konnten zwar technisch überzeugen. Doch auch hier fanden sich laut „Konsument“ Schadstoffe in Form von Weichmachern - was nicht nur angesichts einer Investition von rund 1.400 bzw. 1.500 Euro ein Ärgernis ist, so das Testmagazin. Zu den „guten“ getesteten Crosstrainern zählen neben dem Testsieger je ein weiteres Gerät dreier Hersteller.


Cornelia Schobesberger

Juni 2011

Foto: Bilderbox

Zuletzt aktualisiert am 11. Mai 2020