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Nackenverspannungen mit kurzen Übungen vermeiden

Ein Ziehen im Nacken, verhärtete Muskeln, und der Kopf lässt sich kaum mehr zur Seite bewegen: Nackenverspannungen kennen viele Berufstätige nach einem langen Tag im Büro. Wer regelmäßig ein paar Minuten für Übungen opfert, genießt seinen Feierabend entspannter. Darauf weist der Osteopath und Physiotherapeut Michael Rau hin.

Während der Arbeit am Schreibtisch empfiehlt er folgende Übungen im Sitzen: die Schultern hoch- und runterziehen oder kreisen. Diese Bewegung sollte 10 bis 15 Mal wiederholt werden.

Dann den Kopf auf die eine Seite neigen und auf der anderen Seite den Arm runterstrecken. Die Hand mit gespreizten Fingern hochziehen und die Schulter hoch- und runterziehen. Sobald die Finger kribbeln, ziehen Mitarbeiter die Schulter wieder hoch. "Das ist für die Nerven, die aus dem Hals rauskommen", erklärt Rau. Die Übungen lassen sich auch im Stehen absolvieren.

In der Pause sollten Berufstätige sich bewegen, zum Beispiel könnten sie draußen spazierengehen, auch wenn es nur kurz ist, rät Michael Rau. Wer Schmerzen hat, könne sich ein warmes Körnerkissen in den Nackenbereich legen. Das entspanne ebenfalls die Muskeln.


Quelle: Ingolstadt (APA/dpa) - 2020-01-17/12:58

Bild: APA (dpa/gms7Sophie Mono)

Zuletzt aktualisiert am 24. März 2020