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Amaranth

Amaranth enthält mehr Kalzium als Milch

Wer viel Kalzium zu sich nehmen will, sollte regelmäßig Amaranth auf den Tisch bringen. Denn die stecknadelgroßen Körner enthalten mehr von dem Mineralstoff als Kuhmilch (Amaranth: 214 Milligramm pro 100 Gramm, Kuhmilch: 120 Milligramm pro 100 Gramm). Außerdem gehört das Korn laut Ernährungsexperten zu den besten Eisenquellen.

Amaranth, die traditionelle Speise der Inkas war in Europa bis vor wenigen Jahren fast unbekannt. Doch nicht zuletzt Allergiker, die Gluten (Klebereiweiß) in Getreidesorten wie Roggen, Weizen oder Hafer schlecht vertragen, bescheren Amaranth (etwa als Poppkorn) einen Siegeszug. Amaranth enthält mehr und hochwertigeres Eiweiß als unsere Getreidesorten, auch der Gehalt an mehrfach gesättigten Fettsäuren, Faserstoffen sowie an Mineralstoffen ist höher.

Amaranth schmeckt leicht nussig und passt zu vielen Gerichten. Es kann als Beilage wie Reis gegessen werden, macht sich eingestreut gut in Suppen, als Auflauf oder Risotto. Vor dem Zubereiten sollte man Amaranth gründlich unter fließendem heißen Wasser waschen, bis es nicht mehr schäumt. Dadurch werden bitter schmeckende Stoffe entfernt, die die Darmschleimhaut reizen können. Zum Garen rechnet man die dreifache Menge an Wasser. Nach etwa 30 Minuten Köcheln und 10 Minuten Nachquellen ist Amaranth fertig.

 

Quelle: Berlin (APA/dpa) - 2020-05-06/16:18

Bild: APA (dpa/gms/Andrea Warnecke)


Zuletzt aktualisiert am 07. Juli 2020