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Muntermacher und Suppengemüse: Porree

Bei den Germanen galt er als Muntermacher, und die Franzosen glaubten, dass er zu mehr Mut verhilft: Porree ist ein sehr altes Kulturgemüse. Für sein charakteristisches Aroma ist der hohe Anteil an Senfölen verantwortlich. Damit regte er die Gallentätigkeit an, fördert so die Fettverdauung und wirkt antimikrobiell.

Porree, auch Lauch genannt, zählt zur selben Familie wie Zwiebeln und Knoblauch. Das Gemüse enthält Vitamin B und C, zudem Magnesium, Kalium, Kalzium Eisen, Phosphat und Mangan. Lauch wirkt außerdem harntreibend. Der Saft von Porree kann zudem äußerlich angewandt werden. Er hilft bei Hautentzündungen und Gelsenstichen. Den Saft trägt man über Nacht auf die betroffenen Hautstellen auf.

Im Kühlschrank hält sich Porree bis zu einer Woche. Sind die Blätter des Porrees vergilbt, zeigt dies das Ende der Lagerfähigkeit an, so die Verbraucherschützer. Bei der Zubereitung wird der Porree zunächst geputzt, indem das Ende mit der Wurzel abgeschnitten wird. Dann werden die welken, fleckigen Blätter entfernt. Nun werden die Stangen halbiert und zwischen den einzelnen Schichten mit Wasser gut gewaschen. Schließlich wird der Porree in Scheiben oder Streifen geschnitten. Der Porree kann nun vielseitig verwendet werden, ob als Suppengemüse, als Gemüsebeilage in Verbindung mit Fleisch oder Fisch oder auch ungekocht als Bestandteil von Salaten.


Quelle: Frankfurt am Main (APA/dpa) - 2020-05-14/10:12

Bild: APA (dpa/gms/Kai Remmers)

Zuletzt aktualisiert am 16. September 2020