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Gärtner arbeitet mit Handschuhen

Hobbygärtner-Hände brauchen Schutz und Pflege

   Die ersten frühlingshaften Tage machen Lust aufs Gärtnern. Im März gibt es viel an Beeten und Bäumen zu tun. Hobbygärtner sollten dabei auch ihre Hände im Blick haben.

 

   Unkraut zupfen, Obstbäume schneiden, Gemüse aussäen: Produktive Gartenarbeit tut der Psyche gut, den Händen eher nicht. Sie müssen besonders gut geschützt werden, ob vor Dornen, giftigen Pflanzensäften oder Allergenen. Das betont die Deutsche Haut- und Allergiehilfe.

 

   Vor dem Gärtnern werden daher am besten gepolsterte und wasserabweisende Gartenhandschuhe angezogen. Sie schützen vor hautreizenden Stoffen genauso wie vor Kratzern und Schnitten, durch die Keime in den Körper kommen können. Da dauerhafte Feuchtigkeit, zum Beispiel durch Schwitzen in den Handschuhen, der Haut nicht gut tut, sollten sie mit Baumwolle gefüttert sein.

 

   Sind für manche Arbeiten Handschuhe unpraktisch, kann man sich die Hände mit sogenannten Barrierecremes einreiben. Sie wirken mit einem dünnen Schutzfilm gegen Feuchtigkeit, Schadstoffe und Allergene.

 

   Nach getaner Arbeit werden die Hände sorgfältig, aber schonend gereinigt. Dafür eignen sich seifenfreie, pH-hautneutrale Waschlotionen oder Waschstücke mit Feuchthaltefaktoren und rückfettenden Inhaltsstoffen. Nach dem Abtrocknen brauchen die Hände eine reparierende Handcreme. Tabu sind Duftstoffe und ätherische Öle sowie Konservierungsmittel und Parabene.

 

Quelle: Bonn (APA/dpa) - 2021-03-02/11:28
Bild: APA (dpa/gms/Christin Klose)



Zuletzt aktualisiert am 29. April 2021