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Frau cremt sich mit Sonnencreme ein

So bleibt der Sonnenbrand im Frühling aus

    Frühlingssonne hat keine Kraft? Ein gefährlicher Irrglaube. Richtiger Hautschutz beginnt schon am ersten Sonnentag, raten Dermatologen. Und dabei bitte nicht mit der Sonnencreme sparen.

 

   Warme Sonnenstrahlen auf der Haut empfinden viele Menschen nach den langen Wintermonaten als Balsam für die Seele. Die Gefahren der schon im Frühling intensiven Sonnenbestrahlung für die Haut darf man dabei nicht unterschätzen.

 

   Damit der Sonnenbrand ausbleibt, raten experten: Am besten die Haut nicht zu lange der intensiven UV-Strahlung aussetzen und sie sorgfältig eincremen.

 

   "Im Frühjahr empfehlen wir, die Haut durch kurze Aufenthalte im Freien an die Sonne zu gewöhnen", sagt der Dermatologe Eckhard Breitbart. Generell sei es wichtig, die pralle Mittagssonne zu meiden und den Kopf vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen.

 

   Unbedeckte Hautstellen sollten unbedingt mit Sonnencreme geschützt werden. Und mit der sollte man nicht geizen: Allein für das Gesicht brauche man etwa die Menge eines gehäuften Teelöffels, sagt der Mediziner. Auch die Augen brauchen Schutz durch eine UV-sichere Sonnenbrille. "Wer richtig mit der Sonne umgeht, senkt so aktiv sein Hautkrebsrisiko."

 

   Bei ungeschützter Haut führe UV-Strahlung innerhalb von Sekunden zu Schäden im Erbgut von Hautzellen, warnt der Dermatologe. Zwar könne der Körper diese Schäden zum Teil selbst beheben – noch Jahre später könne sich aber Hautkrebs daraus entwickeln.

 

Quelle: Berlin (APA/dpa) - 2021-03-30/11:58
Bild: APA (dpa/gms/Christin Klose)



Zuletzt aktualisiert am 11. Mai 2021