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Motten im Müsli: Befallenes dicht verpacken und wegschmeißen

Für alle Corona-Hamster: In eingelagerten Trockenlebensmitteln siedeln sich mitunter Motten an. Die sind zwar harmlos, aber nervig. So geht man damit um.

Lebensmittelmotten stehen auf Getreideprodukte und Trockenobst. Ob sie in die Küchenschränke und Speisekammern einziehen, ist keine Frage schlechter Hygiene - teils kauft man die Tiere schon mit dem Müsli mit ein.

Aber man sollte sie auch wieder loswerden: Experten raten, die befallenen Lebensmittel dicht zu verpacken - etwa in ein Sackerl zu geben - und sofort wegzuwerfen. Und zwar direkt in die Tonne außer Haus. Danach sollte man die Schränke gründlich durchsuchen und auswaschen.

Die kleinen Larven finden sich mitunter in den Ritzen, unter Scharnieren oder auch eingepuppt an nicht befallenen Lebensmittelverpackungen. Schwer zugängliche Stellen kann man gut mit dem Staubsauger abfahren.

Motten und andere Vorratsschädlinge verunreinigen die Lebensmittel mit Resten ihrer Haut, ihrem Kot und mit Spinnfäden. Nicht nur, dass man so etwas nicht im Essen haben möchte, das kann auch Inhaltsstoffe, Keim- oder Backfähigkeit sowie Geruch und Geschmack der Lebensmittel beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall lösen sie außerdem Hauterkrankungen, Allergien, Bindehautentzündungen und Darmbeschwerden aus.


Quelle: Bonn (APA/dpa) - 2020-06-12/14:48

Bild: APA (dpa/gms/Andrea Warnecke)

Zuletzt aktualisiert am 15. September 2020